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Kangalfischtherapie / Knabberfischtherapie

Die Kangalfischtherapie / Knabberfischtherapie

Die Therapie mit Knabberfischen, auch Kangalfische genannt, gewinnt in Deutschland seit Jahren an Bedeutung. Die Fachleute sprechen von Ichthyotherapie, wenn Garra rufa (Knabberfische) zur Hautpflege eingesetzt werden.

Die aus der Türkei (Region Kangal) stammenden Fische werden aufgrund ihrer Herkunft als Kangal­fische bezeichnet, oder als Knabber­fische, weil sie an der mensch­lichen Haut zu knabbern scheinen. Tatsächlich knabbern sie nicht im eigent­lichen Sinn, sondern saugen – entspre­chend ihrem deutschen Namen “rötliche Saugbarbe” – abgestorbene Hautschuppen ab und nehmen sie als Nahrung auf.

Übrigens hält sich hartnäckig die Behauptung, dabei würde ein Stoff namens Dithranol abgesondert. Den gibt es zwar wirklich – als Medikament gegen Schup­pen­flechte, herge­stellt im Labor, nicht von einem Fisch. Belegt ist statt­dessen die mecha­nische Wirkung – die Fische tragen verhornte, abgestorbene Hautpartien ab, während die Bewegung im warmen Wasser die Durch­blutung anregt.

Der Doktor­fisch bzw. Kangal­fisch wird häufig in Fisch-Spas zur Hautpflege einge­setzt. Viele Anwender:innen berichten bereits nach kurzer Behand­lungszeit von einem spürbar verän­derten Hautgefühl – eine wissen­schaftlich belastbare Aussage darüber, wie stark und bei wem dieser Effekt auftritt, lässt sich pauschal aller­dings nicht treffen.

Die Nachfrage nach den Fischen ist in den vergan­genen Jahren gewachsen. Heilprak­tiker, Dermatolog:innen, Fisch-Spas, Kosme­tik­studios und weitere Einrich­tungen bieten die Anwendung inzwi­schen gewerblich an. Dabei gilt: Auch wenn die Fische pflege­leicht und robust sind, brauchen sie eine artge­rechte Haltung, um gesund zu bleiben.

MEDIFISCH unter­stützt bei der Eröffnung eines eigenen Fisch-Spas – unabhängig davon, ob nur eine Fisch­pe­diküre oder auch Ganzkör­per­an­wen­dungen angeboten werden sollen. Mehr dazu in unseren Garra-rufa-Seminaren.

Auch für die private Nutzung bietet MEDIFISCH passende Angebote an. Für Menschen mit Neuro­der­mitis, Psoriasis oder anderen Hautpro­blemen kann die Anwendung eine sanfte, chemie­freie Ergänzung zur ärztlichen Behandlung sein – ein Ersatz dafür ist sie nicht. Mehr zu den wissen­schaft­lichen Hinter­gründen finden Sie auf unserer Fisch­the­rapie-Seite.

Inter­es­siert an der privaten oder gewerb­lichen Nutzung von Garra rufa? Dann kontak­tieren Sie uns gerne – wir beraten Sie zu Haltung, Anwendung und recht­lichen Voraussetzungen.

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